1008, 108, 54, 27, 11, 9, 7, 3 – Alles über yogische & heilige Zahlen

In der hinduistischen Zahlenmystik tauchen immer sehr viele bestimmte Zahlen auf. Dieser Artikel soll dir einen Überblick und ein Verständnis über die  Numerologie und Symbolik der Yoga Zahlen geben.  1008, 108, 54, 27, 11, 9, 7, 3, 2, 1  – ab geht die Post! 🙂

108 – die Zahl der Unendlichkeit, Heiligkeit und Göttlichkeit

Jede Mala hat 108 Perlen. Wenn du (d)ein Mantra chantest, sollst du in den Zustand der Unendlichkeit und Zeitlosigkeit versinken. 108 steht ähnlich der gekippten 8 für die Unendlichkeit der Göttlichkeit. Es ist eine besonders heilige Zahl, deswegen gibt es für jeden indischen Gott eine Abbetung in Form von 108 Namen. Dabei werden verschiedene Mantras für eine bestimmte Gottheit wiederholt  z.B. 108 Namen der Lakshmi, 108 Namen der Durga, 108 Namen von Ganesh. Außerdem gibt es insgesamt 108 Upanishaden, das sind berühmte hinduistischen Schriften, in denen das Yoga Wissen seit Jahrtausenden weitergegeben wird.

1000 – der Tausendblättrige Lotus und die Unendlichkeit

Auch 1000 steht für die Unendlichkeit, besonders in Bezug auf eine unzählbare Dimension. Deswegen sagt man zum Kronen Chakra (hier mehr zu den Chakren), es sei der 1000-blättrige Lotus. Die Grenze bzw. der Übergang vom Körperlichen zum Metaphysischen. Deswegen gibt es zu Ehren von Göttin Lalitambika, der Mutter des Universums, (aber auch für Shiva und Vishnu) die „1000 Namen“, eine Mantra-Abfolge wie in den 108 Namen, aber sozusagen „extended version“. Ein Beispiel kannst du hier hören.

1008 – die Zahl des Absoluten und des Höchsten

Und weil das Unendliche ja wohl kaum zu toppen ist, aber der begrenzte Mensch es trotzdem immer wieder versucht – ist die höchste der yogischen und heiligen Zahlen, die 1008.

1 steht für die Einheit und Gott

Die 1 steht für das Eine, das Unteilbare, also für Gott. Diese Zahl steht aber auch für die Einheit mit Gott und die Überwindung der Dualität, denn es heißt die Erwachten/Erleuchten sehen alles als EINS. (hier ein tolles Buch dazu!)

Mit der 2 beginnt die Dualität

Mit der 2 beginnt alles irdische Leben. Mit der Teilung entsteht die Dualität, die Zell-Teilung, und so fängt mit der zwei das materielle und weltliche Leben an.

1, 2 oder 3?

Die 3 steht für die heilige Perfektion. Es ist die Zahl der Trinitäten, der Dreiheiten. Die Götter Brahma – Vishnu – Shiva gelten im Hinduismus als die Schöpfer, Erhalter und Zerstörer unserer Welt. Auch im Christentum gibt es die Dreifaltigkeit: Gottvater – Gottes Sohn – Heiliger Geist. Und im Hinduismus gibt es 3 Göttinnen: Saraswati – Lakshmi – Durga. Alle guten Dinge sind 3!

Lucky 7 – Die Lieblingszahl der meisten Menschen

Nicht umsonst gilt die 7 als Glückszahl und ist statistisch gesehen auch die Lieblingszahl von den meisten Menschen. Sie gilt als die Zahl der Vollkommenheit. Es gibt 7 Chakren (hier mehr dazu), 7 Wochentage, 7 Weltwunder usw. und alles 7 Jahre gibt es eine Rundumerneuerung unserer Zellen.

9 – eine weitere heilige Zahl

3 mal 3 ergibt 9. 9*12 ergibt 108, die heilige Zahl 9 gilt ebenfalls als glücksbringend. Die Hindu Kultur verbindet Zahlen und mathematische Formeln mit dem Göttlichen. So gibt es beispielsweise vor und auf Tempeln oft magische Quadrate (als Sudoku), die als Perfektion gelten – oft mit 9 Feldern!

10 ist die Zahl der Ganzheit

Jeder Gott hat 10 Wiedergeburten bzw. Avatare, die auf die Erde kommen, wenn es schlimm um den Planeten steht, um die göttliche Ordnung wiederherzustellen und Frieden zu bringen.

12 ist die Zahl der Zyklus

Es gibt 12 Monate und12 Sternzeichen (Sonnenzeichen) und 12 Stellungen beim Sonnengruß (hier mehr zum Sonnengruß). 12 Jünger und der Tag ist 2*12 Stunden.

21 – Symbiose aus 3*7

Wenn 7 und 3 sich verbinden (7*3) dann kommt es zu der 21! Ebenfalls Glückzahl und herzlich willkommen im Yoga.

Die heilige 27

3*9 = 27 und 27*4 = 108. Eine Viertel-Mala ist ein Viertel des Weges zur Erleuchtung.

Holy 54

Eine weitere sehr heilige und bekannte Zahl ist 54. 2*54 ergibt 108. Es ist also die halbe Erleuchtung. Und das finde ich äußerst sympathisch! 🙂

Du hast wahrscheinlich selbst eine Lieblingszahl. Trau dich, und kommentiere den Artikel: Welchen yogischen und heiligen Zahlen fühlst du dich verbunden?

🙂

 

Kategorie Yoga

Ich liebe Avokadobrot, ausschlafen, Jasmintee, die Sonne und das Meer. Seit ungefähr 7 Jahren beschäftige ich mich neben meiner freiberuflichen Tätigkeit als Autorin und Filmemacherin, auch mit Meditation, Energie und Yoga. Außerdem schreibe ich gerade an meinem ersten Roman "yoga-diary - 154 Tagen um die Welt" und freue mich darauf, wenn ich diesen hier vorstellen kann!

3 Kommentare

  1. 🙂 noch 1 Leser und dieser Artikel hat 108 Klicks 🙂
    Vielleicht bist du ja gerade der Glückspilz?

    • Liebe Sabine, ich auch. Dazu ein Zitat: „Ein nackter Fuß auf der Erde, ist schon halbe Freiheit!“ 😉

Was denkst du?!