Danmalas – DIY Anleitung für die blumigen und heiligen Mandalas deiner Seele

Vor einer Weile entdeckte ich in einer spirituellen Zeitschrift einen Artikel über DANMALAS. Eine Künstlerin namens Kathy Klein hatte es sich zur Aufgabe gemacht Blumen und Naturmaterialien zu sammeln und daraus Mandalas zu kreieren. Die Bilder haben mich so sehr fasziniert, dass ich mir sie ausschnitt und in die Küche hing. Und schon bald wollte ich los und um mein eigenes Danmala zu machen. Doch zunächst etwas zur Bedeutung von diesen wunderschönen Blumen-Mandalas.

Die vedische Herkunft von Danmalas 

Das Wort „Mala“ steht nicht nur für eine Gebetskette mit 108 Perlen (hier mehr zu der Zahlensymbolik des Yoga), sondern auch für eine buddhistische und hinduistische Blumengirlande.  Diese wird Heiligen und Göttern in Ritualen behutsam um den Hals getan, um diese auf diese Art und Weise zu verehren. Das Sanskritwort „dan“ lässt sich mit „der Gebende“ übersetzen und „Mala“ ist diese keisförmige Opfergabe, oftmals in Form einer Blumen-Girlande. Somit kann man „Danmala“ als „Die Opfergabe des Blumen-Kreises“ übersetzen, was sich auf englich irgendwie viel besser anhört 🙂  „the giving of flower circles“

Der Kreis ist auch ein wichtiges Symbol der Griechen, Römer und Germanen

Der Kreis ist ein uraltes, heiliges Symbol, welches für Ganzheit und Einheit steht. Auch in der griechischen und germanischen Tradition gab es zum Beispiel Blumenkränze (hier zum Artikel über das Blumenkranz Ritual), welches durch das Christentum immer mehr in Vergessenheit geriet.

Im alten Griechenland wurden Lobeerkränze als tranditionelle Siegerkränze benutzt. Und in den germanischen Ritualen wurden diese zu besonderen Festen wie der Sommersonnenwende und zu Hochzeiten von den Frauen gebunden und symbolisierten die Verbundenheit zwischen den Menschen und den Göttern.

Mandalas? Danmalas? Yantras? – Alles eins 🙂 Ihre Bedeutung und Funktion

Die Danmalas sehen aus wie Mandalas aus Blumen. Die oft auch als Yantra bezeichnete geometrisch symmetrische Form wird im Buddhismus und Hinduismus als heilig verehrt und oft als Meditationsobjekt benutzt. Indem sich der Meditierende auf die Mitte des Mandalas konzentriert, wird Fokussierung und somit Ein-Punktigkeit erreicht (engl. One-Poitness), die ist eine spirituelle Übung und auch die Vorstufe für den Zustand der Meditation.

Auch das Herrichten der Danmala kann zu einem meditativen Zustand werden – vor allem weil man sich komplett auf den Vorgang konzentriert.

Do it yourself Anleitung – Mach dein eigenes Danmala!

 

Nachdem ich mich von Kathy Kleins Danmala (hier ist ihre Homepage) insperiert habe – bin ich sofort los, um Blumen zu sammeln. Voller Euphorie fand ich viele schöne Feldblumen. Aber wenn man gerade kein Feld in der Nähe hat, kann man auch einfach tolle Blumen beim Blumenhändler deiner Wahl kaufen.

Wie geht man also vor? Ich bin nach dem Prizip gefahren: Welche Blume lässt mein Herz höher schlagen? Welche gibt mit ein gutes Gefühl? Nach dem ich das Gefühl hatte, dass ich nun genug schöne und zarte Blumen habe bin ich nach Hause.

Mit spielerischer Hingabe und meinem Mantra auf den Lippen habe ich dann Blühte für Blühte angeordnet und mich an den vielen Farben und dem Endergebnis erfreut. Bei diesem haptischen Prozess kann man gar nicht anders als in den Flow zu verfallen und völlig im Jetzt zu sein.

Ich wünsche dir viel vergnügen beim DIY deines eigenen Danmalas und freue mich über Kommentare zu diesem Thema!!

🙂

 

Kategorie Energie, Indien, Yoga

Ich liebe Avokadobrot, ausschlafen, Jasmintee, die Sonne und das Meer. Seit ungefähr 7 Jahren beschäftige ich mich neben meiner freiberuflichen Tätigkeit als Autorin und Filmemacherin, auch mit Meditation, Energie und Yoga. Außerdem schreibe ich gerade an meinem ersten Roman "yoga-diary - 154 Tagen um die Welt" und freue mich darauf, wenn ich diesen hier vorstellen kann!

3 Kommentare

  1. Pingback: Danmalas – mach doch mal eine Meditation mit einem Blumen Mandala! – wieder kreativ

  2. Hallo liebe Julia,

    deine Danmala ist so schön, bunt & harmonisch <3 Inspirierend! Ich hab grad auch ein bissl auf deiner Seite gestöbert: Welche Länder hast du denn während deiner Weltreise besucht? Mich zieht es gerade nach Indien, Hawaii, Peru,… 😉 Vielleicht wird auch eine Weltreise daraus, mal sehen, was kommt.

    Alles Liebe & Namasté,
    Stefanie

    • Guten Abend liebe Stefanie,

      merci für dein Kommentar & das Lob 🙂 Es ist immer gut dort hinzugehen, wo das Herz einen hinzieht. In meinem Fall waren es ca. 6 Monate in 12 Ländern: Mexiko, Belize, Guatemala, Nicaragua, Costa Rica, Panama, Californien, Thailand, Laos, Bali, Kambodia & last but not least Indien! Eine unvergessliche Zeit, die ich nicht missen will. Kann ich nur empfehlen!! Bin dabei ein Buch darüber zu schreiben, auch wenn das hier und jetzt mit mir oft etwas anderes vorhat 🙂

      Wenn du Reisetipps haben möchstest sag bescheid, dann eröffne ich eine neue Rubrik hier für dich 🙂

      Einen herzlichen Gruß & hari om,

      Juli

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