Innere Bilder, Farben und Klänge beim Yoga & in der Meditation?

Das ist dieses mal kein Blogbeitrag im herkömmlichen Sinne, sondern mehr eine Umfrage/Diskussion. Das wäre schön, wenn es zu einem Erfahrungsaustausch kommt.

Heute geht es um:

Innere Bilder und Farben beim Yoga oder in der Meditation

Manchmal passiert es ganz automatisch und intuitive Bilder oder Symbole kommen beim Meditieren aus dem Unterbewusstsein. Ich empfinde es als eine Art innere und bildliche Reinigung. Denn der der Sehsinn ist der Sinn, welcher am stärksten ausgeprägt ist. Das meiste was wir aufnehmen, nehmen dir tagtäglich über die Augen auf und verarbeiten all die Bilder des Tages am meisten im Schlaf.

Aber auch beim Meditieren und Yoga machen, findet ein innerer Reinigungsprozess statt.

Manchmal kommen mir auch Farben bei bestimmten Asanas – kennst du das auch?

Es gibt die These, dass alle Menschen einst Synästhetiker waren, das heißt eine besonders feine Wahrnehmung hatten. Heutzutage spricht man bei Synästesie von einer „besonderen“ Form der Wahrnehmung. Bei Synästhetikern sind die Sinne mit einander verwoben. Manche Menschen sehen z.B.  beim Musik hören Farben, andere ordnen Farben Wochentagen oder Zahlen zu. Es geht also bunt her, im synästhetischen Alltag.

Der innerer Klang des Yoga – Antar Nada 

Dann gibt es noch Antar Nada – unseren ur-inneren Klang, der nur zu hören ist, wenn die Welt ganz still wird. Es gibt eine gute Übung/Mudra, um diesen zu erforschen:

Die folgende Mudra geht so: Setzt dich ruhig und gerade hin. Die beiden Daumen kommen vorsichtig in die Ohren, wenn es unangenehm für dich ist, kannst du auch mit den beiden Daumen die Ohrenknöpfe zu drücken. Wichtig ist, dass kein äußeres Geräusch mehr zu hören ist. Die restlichen Fingerspitzen liegen sanft auf der Schädeldecke.

Schließe die Augen und atme einige Male ruhig ein und aus.

Versuche deinen inneren Klang zu lauschen.

Lasse den den Atmen fließen, wie er möchte.

Höre weiter in die innere Stille und lausche deinem ur-eigenen Sein.

Wenn Bilder oder Farben auftauchen, beobachte sie und lausche weiter der Stille.

Nach 1-2 Min, oder wenn du genug hast, kannst du gerne deine Hände wieder lösen.

Danach wirst du vielleicht leicht und entspannt fühlen.

Gerne kannst du deine Erfahrung unten im Kommentarbereich teilen 🙂

Und nun zu meiner Umfrage:

Kommen dir beim Yoga eher:

Farben

Bilder/Symbole

Klänge/Geräusche

oder gar nichts

in den Sinn?

Bin gespannt auf deine Antwort 🙂

Kategorie Yoga

Ich liebe Avokadobrot, ausschlafen, Jasmintee, die Sonne und das Meer. Seit ungefähr 7 Jahren beschäftige ich mich neben meiner freiberuflichen Tätigkeit als Autorin und Filmemacherin, auch mit Meditation, Energie und Yoga. Außerdem schreibe ich gerade an meinem ersten Roman "yoga-diary - 154 Tagen um die Welt" und freue mich darauf, wenn ich diesen hier vorstellen kann!

2 Kommentare

  1. Hallo! Habe gerade Deinen Blog entdeckt. Kompliment. Ich finde ihn wunderbar.

    Und ich sehe immer Farben!
    Seit ein paar Wochen setzte ich mich nach jeder Meditation hin und male, was ich gerade gesehen habe. Das tut mir außerordentlich gut und ich glaube, dass ist für mich der „richtige Weg“ für mich.
    Danke für Deine Anregungen
    Liebe Grüße
    Violetta

  2. Hallo & Willkommen liebe Violetta,

    und vielen Dank für dein Feedback! Das ist ja eine wundervolle Idee, die Farben der Meditation in Bildern festzuhalten. Die würde ich gerne sehen. 🙂

    Kommen dir auch manchmal Bilder?

    Herzlichen Gruß aus Köln,
    Juli

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