Zwischen Konsumwahnsinn und Minimalismus – Wie man an Weihnachten gelassen bleiben kann

Die Glöckchen läuten, die ersten Schneeflöckchen fallen. Weihnachten ist auf dem Vormarsch und ich werde das Gefühl nicht los, dass die besinnlichsten Tage im Jahr auch die stresslichsten  sind. Die Straßen sind voll, die Leute haben es eilig, selbst das Nötigste einzukaufen gleicht einem Bazarbesuch und einem energetischem Abenteuer – und ich frage mich:

Wie kann man sich davon abgrenzen?

Wenn ich daran denke was wirklich toll an Weihnachten ist, dann ist es für mich das größte Geschenk mit Menschen zusammenzusein, die mir nahe stehen. Dies hat jedoch nichts mit materiellen Geschenken zu tun. Auch wenn wir so konditioniert sind und Geschenke eigentlich immer zu allen Feiertagen gehören.

Denn auch das Vorhaben, alle Menschen, die man gerne an Weihnachten sehen würde, kann in kompletten Chaos und Stress ausbrechen.

Deshalb frage ich mich manchmal: Muss das wirklich sein?

Gleicht die Welt nicht manchmal einem großen Zirkus, in der vedischen Philosophie auch MAYA genannt, mit der Qualität der ständigen Vergänglichkeit, die niemand aufhalten kann?

Unser wahres Selbst bleibt von all dem unberührt, es ist die Konstante, die für immer bleibt, die alles beobachtet und stetig in sich ruht.

Wie man trotz Weihnachtsstress gelassen und unberührt davon bleibt

Wenn mir alles zu viel wird, dann hilft vorallem eins: Rückzug, Ruhe und alleine sein. Das ist vielleicht schwer an Weihnachten selbst, aber oft überlebenswichtig, weil man notwendige Kraft tanken kann, die man für die hecktischen Vorbereitungen sehr dringend braucht.

Ich empfehle in dieser Zeit so viel Yoga wie nur möglich zu machen und zu meditieren, auch so kann man die Battarien wieder aufladen und es hilft mir ungemein mein Leben mehr zu spüren und zu genießen.

Außerdem: Schluss mit dem Konsumwahn! Es ist mir eigentlich schon im September bzw. Oktober aufgefallen, dass die Geschäfte sich mit Weihnachtswaren „bewaffnen“ und es ist wohl uns allen klar, dass es in der Weihnachtszeit sehr kapitalistisch zu geht. Das Spiel muss man aber nicht wirklich mitspielen! Ich empfinde selbstgemachte Geschenke und Gutscheine für kleine gemeinsame Abenteur ohnehin als die Besten!

Die Kraft der Vergänglichkeit kann man auch positiv betrachten. Wenn dir gerade alles zu viel wird, dann erinnere dich daran, dass der Maya-Weihnachtsmarkt jedes Jahr kommt und geht. Und schon bald liegen die Weihnachtsbäume mit herunterfallenden Nadeln am Straßenrand. Bald hat das wild Herumrennen ein Ende, genau so wie der Geschenke- und Freizeitstress und zwischen den Jahren wird ganz bald klar:

Das Jahr neigt sich dem Ende und es wird Zeit danke und auf Wiedersehen zu sagen für alles was in diesem Jahr war!

Kategorie Bessere Welt, Nachhaltigkeit, Philosophie, Revolution

Ich liebe Avokadobrot, ausschlafen, Jasmintee, die Sonne und das Meer. Seit ungefähr 7 Jahren beschäftige ich mich neben meiner freiberuflichen Tätigkeit als Autorin und Filmemacherin, auch mit Meditation, Energie und Yoga. Außerdem schreibe ich gerade an meinem ersten Roman "yoga-diary - 154 Tagen um die Welt" und freue mich darauf, wenn ich diesen hier vorstellen kann!

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